29. März 2019

Diakonie Saar hat Martin Horzella in den Ruhestand verabschiedet


In einer Feierstunde hat Diakoniepfarrer Udo Blank Martin Horzella, stellvertretende Abteilungsleiter von „Bildung und Soziale Teilhabe“ (BST) der Diakonie Saar, von seinen Aufgaben entpflichtet und in den Ruhestand verabschiedet.

Dazu waren zahlreiche Mitarbeitende der Diakonie Saar sowie Vertreter der Integrationsarbeit aus Wohlfahrtsverbänden und Behörden im Saarland ins evangelische Gemeindezentrum in Saarbrücken-St. Arnual gekommen.


„Über Jahrzehnte hinweg hast Du Dich sehr engagiert für die Erschließung von Unterstützungsmöglichkeiten für Hilfebedürftige eingesetzt und in der Migrations- und Flüchtlingsarbeit ganz wichtige Akzente gesetzt“, sagte Wolfgang Schönberger, Abteilungsleiter von BST in seiner Laudatio. 

40 Jahre hat Horzella die Geschicke der Diakonie Saar entscheidend mitgestaltet. Schon während seines Studiums der Sozialarbeit hatte der 65-Jährige als freier Mitarbeiter für das „Jugendgemeinschaftswerk“ im Landesaufnahmelager in Lebach, das heute Landesaufnahmestelle heißt, jugendliche Aussiedler und ihre Familien betreut. Dort machte er auch sein Anerkennungsjahr und übernahm nach seiner Festanstellung die Leitung des Werkes. 1992 wurde Horzella zum stellvertretenden Leiter der ehemaligen Abteilung „Offene soziale Arbeit“ berufen.  Sein Schwerpunkt blieb der Fachbereich Migration. Unter anderem gelang es ihm, zahlreiche Beratungseinrichtungen für Jugendliche und Erwachsene im ganzen Saarland zu etablieren, Hilfen für Flüchtlinge auszubauen und Sprachkursangebote für verschiedene Zielgruppen zu etablieren. Heute gehört die Diakonie Saar zu den größten Sprachkurs-Anbietern im Saarland. Horzella vertrat die Diakonie Saar in zahlreichen Gremien auf Bundes- und Landesebene. Viele Jahre leitete er den Ausschuss für „Migrations- und Flüchtlingsarbeit“ der Liga der Freien Wohlfahrtspflege Saar.


Schönberger hob zum Abschluss in seiner Laudatio noch einmal das „nimmermüde Eintreten“ von Horzella für die Belange der Klientinnen und Klienten hervor: „Sie konnten sich darauf verlassen, dass Du Wege zur Überwindung ihrer existenziellen Notlagen erschließen helfen würdest.“






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