01. Oktober 2018

Kunstaktion zur Interkulturellen Woche: „Eine friedliche Zukunft gemeinsam gestalten“


Fast 20 junge Menschen waren im Rahmen der Interkulturellen Woche in Neunkirchen in der Christuskirche zusammengekommen, um gemeinsam unter dem Motto „Eine friedliche Zukunft gemeinsam gestalten“ ein Kunstwerk aus vielen einzelnen Bildern zusammen zu fügen.

Es sind Konfirmanden der Kirchengemeinde Neunkirchen, Teilnehmende aus Sprachkursen und dem Jugendmigrationsdienst der Diakonie Saar und aus Neunkircher Berufsschülerinnen. „Wir bringen junge Menschen beim Malen miteinander ins Gespräch“, erläutert Pfarrein Britt Goedeking, „und schaffen so Begegnung.“

 

„Wir wollen zeigen, dass Christen, Juden und Muslime friedlich zusammenleben können“, sagt Khaiereddine Arfaoumi. Zusammen mit Esree Khaito aus Syrien und Mahmoud Sobh, der ursprünglich aus Jerusalem stammt, hat der Tunesier ein Bild gemalt, das jetzt auf die aus Umzugskartons bestehende Wand geklebt werden soll. Zu sehen sind drei Menschen, die sich die Hände geben und die Zeichen von drei Weltreligionen: Christentum, Islam und Judentum.

 

 Impuls für ein friedliches Miteinander der Religionen

Gleichzeitig wollen die Initiatoren wieder einen Impuls setzen für ein friedliches Miteinander der Religionen. Anlässlich der Interkulturellen Woche vor einem Jahr war das Kunstprojekt „Engel der Kulturen“ zu Gast in Neunkirchen. Dabei wurde unter anderem eine rollende Skulptur mit dem Zeichen der drei abrahamitischen Weltreligionen durch die Stadt gerollt. Dieses Zeichen wurde auch jetzt zum Abschluss mit Hilfe eines Beamers über die Bilder aller Teilnehmenden gemalt. „Wir arbeiten daran, dass der Dialog weiter geht“, sagt Walter Schnell, Mitarbeiter im Jugendmigrationsdienst der Diakonie Saar. Das entstandene Kunstwerk hat nun erst einmal einen Platz in der Christuskirche gefunden. „Wir würden uns freuen, es könnte auch eine Zeitlang im Rathaus oder in Neunkircher Schulen stehen“, wünscht sich Schnell.

 

Hoffnung auf ein friedliches Miteinander 

Ibrahim Said aus Eritrea hat einen Baum gemalt als Synonym für die Flüchtlinge, die in Neunkirchen Zuflucht gefunden haben. „Sie wollen hier leben, wachsen und Früchte bringen und damit der Gesellschaft als Dank etwas zurück geben“, erläutert er seinen Beitrag. Ivan Andoukin und seine Frau Maria, beide junge Spätaussiedler aus Weißrussland, steuern eine blaue Friedenstaube bei, als Symbol der Hoffnung auf ein friedliches Miteinander.           


Jugendmigrationsdienst Neunkirchen
Walter Schnell
Bahnhofstraße 26
66538 Neunkirchen
Telefon: 06821 / 25025
Telefax: 06821 / 21214

Britt Goedeking, Pfr`in Evangelische Kirchengemeinde Neunkirchen
Vorsitzende des Presbyteriums
Britt Goedeking, Pfr`in

Arbeitskreis Ehrenamt und Synodalbeauftragte für Gottesdienst im Kirchenkreis Saar-Ost


Blumenstr. 20
66538 Neunkirchen
Telefon: 06821/ 2 32 05
Telefax: 06821/ 14 02 40




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