21. April 2018

Studienfahrt zu Relikten des Zweiten Weltkriegs im Saarland


Die Ev. Akademie lädt am 21. April ein zu einer Rundfahrt zu sichtbaren Zeugnissen des Westwalls im Saarland. Der Westwall war eine 630 km lange Grenzbefestigung entlang der Westgrenze des Deutschen Reiches.

Der ab 1936 mit hohem Aufwand errichtete Westwall diente nicht nur zur Abschreckung. Er sollte auch den Nationalsozialismus stärken durch Schaffung eines Mythos des Unbezwinglichen und auch die Leistungsfähigkeit der deutschen Volkswirtschaft unter dem mNS-Regime demonstrieren. Der am dichtesten befestigte Abschnitt der Westbefestigungen lag im Saargebiet, bestehend aus dem Westwall und der dahinter liegenden Luftverteidigungszone West. Nach dem Zweiten Weltkrieg befanden sich etwa 3000 bauliche Relikte der Westbefestigung im Bereich der Saarregion. Weitreichende Sprengungen von alliierten Truppen und französischen Militäreinheiten waren eingestellt worden, um dem Unmut der saarländischen Bevölkerung entgegen zu wirken. Aus diesem Grund haben sich im Saarland, anders als in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg, etwa 800 intakte Bunker sowie diverse andere bauliche Relikte der Westbefestigung erhalten. Die Ganztagesxkursion mit Dr. Kristine Marschall führt zum „B“ Werk in Merzig und dem Ensemble der Luftverteidigungszone West in Nohfelden-Eisen.

Leitung: Dr. Kristine Marschall
Termin: Samstag, 21. April 2018, 8.00 - ca. 18.00 Uhr
Kosten: 38,- €
Anmeldung: bis 6. April 2018





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